Evangelische Schönaugemeinde Mannheim

 
 

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Auf dieser Seite:
Was ist "Brot für die Welt" ?
Wie kann ich diese Aktion unterstützen?
Jahresmotto der Aktion "Brot für die Welt"

 

Brot für die Welt -
eine Aktion der Kirchen

 

Im Verbund der         Mitglied der
Diakonie                  actalliance

 

Was ist "Brot für die Welt"?

Jedes Jahr im Advent sammelt die evangelische Kirche in ihren Gemeinden Spenden für die Aktion "Brot für die Welt". 

Diese Aktion wurde 1959  in Berlin gegründet - angesicht der großen Not in der Welt und  aus Dankbarkeit über die selbst empfange Hilfe nach dem 2. Weltkrieg.

"Brot für die Welt" setzt sich für Menschen in den Ländern des Südens ein. Dort leistet "Brot für die Welt" Hilfe zur Selbsthilfe und macht sich stark für die Rechte der Armen und Benachteiligten in einer globalisierten Welt.
Die Einsatzgebiete liegen in mehr als 70 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas.

Sie verhilft den dort lebenden Menschen zu mehr Unabhängigkeit durch:

  • ein umweltgerechte kleinbäuerliche Landwirtschaft
  • durch Bildung und Ausbildung
  • in Handwerk und Kleingewerbe
  • für eine medizinische Grundversorgung
  • durch soziale Einrichtungen
  • zur Verteidigung politischer, sozialer und wirtschaftlicher Menschenrechte

Wenn Menschen bereit sind sich in den Gemeinden für diese Aktion zu engagieren wird der Gedanke der christlichen Barmherzigkeit lebendig, der "Brot für die Welt" zugrunde liegt.

Weitere Informationen im Internet unter www.brot-fuer-die-welt.de

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 Wie kann ich diese Aktion unterstützen?

  • Im letzten Gemeindebrief vor der Adventszeit finden Sie ein kleines Einstecktütchen, in das Sie ihre Spende entweder in den Opferkasten in der Kirche legen oder im Gemeindebüro abgeben können.
    Die Spendentütchen liegen bei uns auch am Eingang in der Kirche sowie im Gemeindebüro aus.

  • Sie können Ihre Gabe auch direkt auf das u.g. Konto überweisen.
    Spendenkonto 500 500 500
    BLZ 1006 1006
    Bank für Kirche und Diakonie
    IBAN: DE10100610060500500500
    BIC: GENODED1KDB

Falls Sie eine Zuwendungsbestätigung für das Finanzamt wünschen, bitte auf der Rückseite der Spendentütchen ankreuzen und Name sowie Anschrift eintragen.

Im Namen unserer Gemeinde sowie der Evangelischen Kirche Deutschland und der Aktion "Brot für die Welt" bedanken wir uns für Ihre Mithilfe.

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Motto der 57. Sammelaktion:

 

5. Aktion "Satt ist nicht genug..."

Nahrung ist ein Menschenrecht

Wenn fast zwei Milliarden Menschen an Hunger oder Mangelernährung leiden, dann haben Politik und Wirtschaft versagt. Denn das Menschenrecht auf Nahrung ist ein unveräußerliches Menschenrecht. Jeder Mann, jede Frau und jedes Kind hat das Recht, sich gesund, vielfältig und bezahlbar zu ernähren. Es geht also nicht nur um die Masse an Nahrungsmitteln, sondern auch um deren Qualität.

Deshalb fordert Brot für die Welt gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen, dass das Recht auf Nahrung Leitlinie der jeweiligen Regierungspolitik ist. Die Partnerorganisationen setzen sich in der Projektarbeit für die besonders von Hunger und Mangelernährung Betroffenen ein. Dies ist eng mit dem Ziel von mehr Geschlechtergerechtigkeit und der Förderung der Frauen als benachteiligter und verletzlicher Gruppe verknüpft.

Frauen und Mädchen stärken

Mit 70 Prozent machen Frauen den größten Anteil der hungernden Bevölkerung aus und leiden besonders stark an Mangelernährung. In vielen Gesellschaften dürfen sie kein Land besitzen und keine Schule besuchen. Frauen gelten als nicht kreditwürdig und ernähren sich teilweise von dem, was die Männer von den Mahlzeiten übrig lassen. Frauen sind jedoch Akteure, die sich aktiv für ihre Rechte einsetzen.

Staaten in die Pflicht nehmen

Das Recht auf Nahrung nimmt die Staaten in die Pflicht, es zu achten, zu schützen und zu erfüllen. Dies gilt im eigenen Land wie auf internationaler Ebene. Ein Staat darf die eigenen Anstrengungen seiner Bürgerinnen und Bürger nicht behindern, muss sie vor Dritten – zum Beispiel vor Landraub durch multinationale Konzerne – schützen und ihnen den sicheren Zugang zu gesunder und bezahlbarer Nahrung gewährleisten.

Brot für die Welt setzt sich in der Projekt- und Lobbyarbeit dafür ein, den gerechten Zugang zu Nahrung und damit zu Land, Fischgründen, Wasser, Wissen und Kapital weltweit zu fördern und fordert die Sicherung der Lebensgrundlagen durch soziale Sicherungssysteme insbesondere für Menschen ohne ausreichendes Einkommen oder Zugang zu Land.

 

 

In 180 Dörfern des indischen Bundesstaates Karnataka erhalten arme Familien, oft Kastenlose, Solarlampen. „Nach einem langen Arbeitstag auf dem Feld mussten wir die ganze Hausarbeit in weniger als zwei Stunden erledigt haben“, erinnert sich ihre Mutter Thumalamma. Denn Kerosin ist teuer, länger konnten sie sich das Licht nicht leisten. Danach saßen sie im Dunkeln. Die Menschen können im wahrsten Sinn des Wortes aufatmen, weil die Hütten jetzt auch abends hell sind und frei sind von giftigem Kerosingestank. Die Organisation REDS (Rural Education for Development Society), die von Brot für die Welt gefördert wird, hat das Projekt ins Leben gerufen. Sie setzt sich seit 30 Jahren für die Rechte der Dalits, der „Unberührbaren“ ein. Alle Haushalte ihres Dorfes Pemmanahalli im Distrikt Tumkur, die nicht an die Stromversorgung angeschlossen sind, wurden mit Solarlampen ausgestattet. Seither kann der Familienalltag in den Hütten unabhängig davon stattfinden, ob es draußen noch hell ist. Für jede Tonne eingespartes CO2 bekommt REDS ein Zertifikat. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Zertifikate tragen zur Finanzierung des Projektes bei.

Kostenbeispiele:

  • Solarlampensystem(Solarmodul, Batterie, Glühbirne) je Familie: 47 €
  • Installation in 80 Häusern: 81 €
  • Wartung von 400 Solarsystemen je Monat: 105 €
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