Evangelische Schönaugemeinde Mannheim

 
 

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Festzeiten im Kirchenjahr

Einige grundsätzliche Informationen

Auf dieser Seite:
Weihnachten
Passionszeit
Ostern
Himmelfahrt
Pfingsten
Erntedank

Weihnachten

           

Warum feiern wir Weihnachten? Weil Jesus geboren wurde. Deshalb wird Weihnachten auch Christfest genannt. Und weil Gott der Welt seinen Sohn schenkt, schenken sich Menschen aus Freude darüber Geschenke. Die Weihnachtszeit beginnt am 25. Dezember mit dem eigentlichen Christfest und endet am 6. Januar, dem Tag von Epiphanias. In den Gottesdiensten am 24. Dezember (Heiligabend) wird Lukas 2,1-20 gelesen.

Erste Belege für die Feier des Weihnachtsfestes finden sich im 4. Jahrhundert in Rom. Von diesem Fest geht eine starke Faszination aus. Sie hat mit dem kleinen Kind in der Krippe zu tun und der Sehnsucht nach einem Neuanfang, die viele Menschen erfüllt. Jede Kerze, die angezündet wird, Licht spendet und einen Raum hell macht, wird zu einem Symbol dieser Sehnsucht. Weihnachten bedeutet: Das göttliche Licht leuchtet in der Finsternis der Welt auf. Neues entsteht und bahnt sich seinen Weg. Die Verheißung von Gottes Nähe wird durch die Geburt Jesu offenbar.

Der Heilige Abend auf der Schönau wird in drei verschiedenen Gottesdiensten gefeiert. Einem Familiengottesdienst mit Krippenspiel am frühen Nachmittag, dem traditionellen Heiligabendgottesdienst um 17 Uhr und einem besinnlich-meditativen Ausklang des Christfestes im Dunkel der Nacht um 22 Uhr.
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Passion & Ostern

 

PASSION

           

Mit Passion (lat: passio = Leiden) wird die Leidensgeschichte Jesu beschrieben, wie sie in den Evangelien geschildert wird. In ihr geht es um die Frage, warum Jesus sterben musste. Die Passionsgeschichte umfasst den Todesbeschluss der Gegner Jesu, die Einsetzung des Abendmahls, den Verrat des Judas und seine Enttarnung, das Gerichtsverfahren vor Pontius Pilatus, die Leugnung des Petrus, Jesus zu kennen, die Verurteilung Jesu, seine Kreuzigung, seinen Tod sowie seine Grablegung. Die Passionserzählung ist alles andere als eine Heldengeschichte, denn der Tod am Kreuz wurde als Scheitern verstanden. Um so befreiender wirkte die Auferweckung Jesu von den Toten durch Gott.

Die Passionszeit umfasst die Zeitspanne von vierzig Tagen vor dem Osterfest, die mit dem Aschermittwoch beginnt.

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OSTERN

            

 

Ostern ist das wichtigste Fest der Christen. Im Mittelpunkt steht die Feier der Auferweckung Jesu von den Toten (1. Korinther 15,3-5).

Das Osterfest ist das älteste christliche Jahresfest. Die christliche Osterfeier hat ihre Wurzel im alttestamentlich-jüdischen Pessach-Fest (griech. Pascha, gesprochen pas-cha). Passah heißt "Verschonung" und meint die jüdische Feier zur Erinnerung daran, dass die Erstgeburt der Israeliten verschont wurde und das Volk aus Ägypten auszog (2.Mose 12). Gefeiert wird es am 14. Nissan (März-April) durch Schlachtung eines Lammes.

Dass sich die Christen am Passahfest orientierten, hat seinen Grund in Folgendem: Es wurde ein innerer Zusammenhang zwischen den Ereignissen, derer das Volk Israel in seiner Passahfeier gedenkt - Auszug aus Ägypten, Errettung aus der Knechtschaft - und dem Leiden, dem Tod und der Auferstehung Jesu gesehen. Christen sehen im alttestamentlichen Passah eine Art Vorbild für die Geschichte Jesu und eine Verbindung als Volk des Neuen Bundes zum Volk Israel. Eine spezifisch christliche Passahfeier ist erst im 2. Jahrhundert nachzuweisen.

Die genaue Herkunft der Bezeichnung "Ostern" ist umstritten. Möglicherweise hängt er mit der angelsächsischen Göttin des Frühjahrs, Eostre, zusammen. Wahrscheinlicher ist, dass der Name Folge eines Übersetzungsfehlers ist. Den lateinischen Namen der Osterwoche (hebdo-mada in albis, dt. Weiße Woche) brachte man irrtümlicherweise mit der Morgenröte ("albis" als Plural von "Alba") in Verbindung. Und diese trägt den althochdeutschen Namen eostaran. Der Termin des Osterfestes wurde auf dem Konzil von Nicäa 325 n. Chr. auf den ersten Sonntag nach dem Frühjahrsvollmond festgelegt. Vor diesem Hintergrund fällt Ostern in jedem Jahr auf ein anderes Wochenende. Ostern schließt die 40-tägige Passionszeit (Fastenzeit) ab. Bis zum Himmelfahrtstag sind es vierzig Tage, bis zum Pfingstfest insgesamt fünfzig, weshalb auch diese Festtage im Kalender variabel sind.

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Quelle: www.ekd.de

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Himmelfahrt

Der Himmelfahrtstag ist ein Fest, das vierzig Tage nach Ostern gefeiert wird. Nach dem Bericht des Lukasevangeliums (24,44-52, vgl. Apostelgeschichte 1,9-11) wird der auferstandene Christus von Gott „erhöht“. Er gibt seinen Freunden den Auftrag zur Verkündigung des Evangeliums und verspricht ihnen dazu den Heiligen Geist. Auch im Alten Testament gibt es Schilderungen einer Himmelfahrt: Henoch und Elia werden entrückt (1. Mose 5,24; 2. Könige 2,11).

Unser Himmelfahrts-Gottesdienst findet traditionellerweise mit einem Gottesdienst im Grünen bei den Schönauer Siedlern statt. Für genaue Infos siehe den aktuellen Gottesdienstplan.

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Pfingsten

        

 

Pfingsten (griech.: pentecoste - 50. Tag) bezeichnet das Fest der „Ausgießung des Heiligen Geistes“. In der Apostelgeschichte (2,1-41) wird berichtet, dass sich die Jünger Jesu am 50. Tag nach Ostern in einem Haus versammelten und dort den Heiligen Geist empfingen. Er versetzte sie in die Lage, mit Menschen zu sprechen, deren Sprache sie ursprünglich nicht beherrschten. Jerusalem war an diesem Tag, an dem das Wochenfest gefeiert wurde, mit Pilgern überfüllt. Sie waren aus vielen Ländern angereist und überrascht, die Jünger in der eigenen Muttersprache reden zu hören. Zuschauer hatten für dieses Geschehen nur Spott übrig, denn sie hatten den Eindruck, die Gläubigen seien betrunken. Gegen diesen Vorwurf verwahrt sich Petrus in seiner Predigt (2,16-36, s. bes. 2,15). Auf die Verkündigung von der Auferweckung Jesu reagieren die Menschen ergriffen und fragen, was sie tun sollen. Petrus fordert sie auf, Buße zu tun und sich taufen zu lassen (2,38). 3.000 Menschen folgen diesem Aufruf (2,41). Damit wurde das Ereignis der Ausgießung des Heiligen Geistes zur Geburtsstunde der christlichen Gemeinde und somit auch der Kirche.

Der Heilige Geist sammelt die Menschen. Er wirkt einheitsstiftend und hebt die Zerrissenheit, ihre Zerstreuung auf. Letzteres ist die Konsequenz des Turmbaus zu Babel gewesen (1. Mose 11,1-9). „Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache“, heißt es in 1. Mose 11,1. Der Versuch aber, sich durch diesen Bau, der bis an den Himmel heranreichen sollte, einen Namen zu machen, wird von Gott durchkreuzt: Keiner verstand mehr den anderen, sie wurden zerstreut.

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Erntedank

 

Das Erntedankfest wird in der evangelischen Kirche heute meist generell am ersten Sonntag im Oktober gefeiert. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht der Dank an Gott, den Schöpfer. Die Ernte in der Landwirtschaft wird als ein Zeichen des Segens Gottes verstanden, weil trotz menschlicher Bemühungen, zu säen, zu pflügen u. a. m. der Ertrag der Ernte doch unverfügbar ist - trotz allen Einsatzes, etwa auch der Chemie.

Deshalb werden in den Kirchen die Altäre reich geschmückt mit Obst, Getreide, Gemüse, Brot, Wein.

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